Lichtarbeiter & Workshops & Seminare & Spiegelhalter & Autor

 


Du bist bereit für Deine schönste, erkenntnisreichste und längste Reise!? "Zu Dir selbst",
zu Deinem Bewusst-Sein, zu erkennen Wer und Was Du wirklich bist.
Dann bist Du deswegen zu mir geführt worden, von Deinem höherem selbst.
Gemeinsam treffen Du und ich Deine "Reisevorbereitungen".
Ich werde Dich auf Deiner Reise zu Dir selbst begleiten und unterstützen.




„Dein Weg hin zum Bewusst-Sein-Werden,
ist mit ständiger Wandlung und Verwandlung deiner selbst verknüpft.
Er beginnt damit im Innersten und findet die Vollendung,
in der Manifestation im außen“.






Leseproben:

3. Vergebung und Verzeihung
»Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und
Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene
Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man
AUTHENTISCH SEIN.« *
Charlie Chaplin


So, wie es Charlie Chaplin zum Ausdruck brachte, empfinde ich es auch.
Ich wurde von einer für mich sehr wichtigen Frau (um genauer zu werden: die zu diesem Zeitpunkt meine Partnerin war) einmal gefragt, ob ich fähig bin, meinem größten »Feind« zu verzeihen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich ihr darauf ganz ehrlich gesagt noch keine Antwort geben. Heute, nach meiner Etappe (meine Reise vom 03.10.-14.10.2016), kann ich mir selbst darauf antworten. Ja, ich kann und ich habe es auch bereits
getan. So wie wir alle besuche auch ich als Lichtarbeiter die Schule des Lebens, sprich ich habe meine Erfahrungen
erleben und sammeln dürfen (wir fallen nicht als »fertige« Lichtarbeiter einfach so vom Himmel). Dazu gehört der sexuelle Missbrauch an mir selbst (als damals Sechsjähriger) durch einen meiner eigenen Brüder. Bis ich diese wunderschöne Frau kennenlernte, hatte mein Ego dieses Erlebnis des Missbrauches über Jahrzehnte hinweg ins Unbewusste verdrängt. Erst durch diese sehr schöne und auch sehr erfahrungsreiche gemeinsame Zeit mit meiner damaligen Partnerin kam das Thema wieder zum Vorschein.


Und, wie gesagt, heute kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass ich meinem Bruder verziehen habe! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Wenn er mich um Hilfe bitten würde, würde ich sie ihm genauso zuteilwerden lassen wie jedem anderen auch, als sein Bruder ebenso wie als Lichtarbeiter. Denn ich liebe meinen Bruder trotz allem, was geschehen ist. Warum ich so offen darüber schreibe? Um zu zeigen, dass es sehr gut möglich ist, seinem größten »Feind/Peiniger« zu vergeben. Es zeigt mir, dass ich mich von allen Feindseligkeiten, wie Wut und Hass, befreit habe, im Frieden mit mir selbst und somit auch mit meiner Außenwelt bin. Zudem bringt Hass nur noch mehr Hass hervor. Das Gefühl von Hass abzulegen, schafft Platz für das schönste aller Gefühle überhaupt: die Liebe. Von spiritueller/geistiger Seite betrachtet war das, was mir mit meinem Bruder widerfahren ist, für mich letztendlich »nur« eine Erfahrung, die des Verzeihens und des Vergebens – und zwar, auch wenn es jetzt für manchen seltsam klingt, eine sehr schöne und wichtige Erfahrung (nicht der Missbrauch). Anstatt meinen Bruder seiner »gerechten
Strafe« durch die Justiz zuzuführen, habe ich mich dazu entschieden, ihm zu verzeihen. Und nicht nur meinem
Bruder, sondern auch mir selbst. Es würde meinem Empfinden nach das Geschehene nicht ungeschehen machen, und darum geht es ja auch nicht. Was geschehen ist, ist geschehen. Genau darum geht es unter anderem: es genauso anzunehmen, um Selbstannahme. Bevor ich überhaupt damit beginne, mit Steinen (Justiz) nach meinem Bruder zu werfen: Ich sitze selbst in einem »Glashaus«. Insofern, als da noch etwas vor Kurzem erst aus dem Unbewusst-Sein an die Oberfläche gekommen ist, sich förmlich hinaufgedrängt hat. Dass ich selbst »Täter« war. Sechs Jahre später an zwei zehnjährigen Mädchen, und das aus dem gleichen Grund wie schon bei meinem Bruder, mit dem Unterschied,
dass ich mir selbst verzeihen kann (Selbstverzeihung) und dies auch getan habe. Diese Erfahrungen der Verzeihung
haben mich reifen und wachsen lassen. Ich habe damit etwas »Negatives« in etwas Positives verwandelt oder  transformiert. Weil ich selbst (ich als Seele) es nicht länger zugelassen habe, dass mein Ego diese Erlebnisse weiter verdrängt, sondern sie ins Bewusstsein hervorgeholt habe. Wie nah doch Licht und Schatten, »Gut« und »Böse«, »Opferrolle« und »Täterschaft«, somit das Christus-Bewusstsein und das Diabolische Bewusstsein, beieinanderliegen! Und zwar wie immer zum richtigen Zeitpunkt das »Richtige« für sich selbst zu tun. Darüber hinaus bin ich mir dessen
sehr bewusst, dass ich mich mit meiner Offenheit verwundbar mache und dennoch zugleich unverwundbar, weil ich frei von Angst bin. Wahre Stärke hat ihren Ursprung im innersten Kern (der Seele) und entstammt nicht der Faust (dem Ego).


Ich mache dadurch, dass ich verziehen habe, unser gemeinsames Dasein hier liebe- und lichtvoller. Und auch aus diesem Grund schreibe ich so offen darüber: Wenn ich das kann, dann kann es jeder von uns und ich reiche jedem Einzelnen von euch meine Hand dazu. Ich habe das geschafft, weil ich es wollte und bereit dazu war. Der Wille versetzt wahrlich Berge. Das ganz ohne Therapie, es gab schlichtweg nichts zu therapieren. Es ging dabei um diese eine Erfahrung des Vergebens und des Verzeihens, nicht mehr und nicht weniger. Zudem gibt es nichts an mir, dessen ich mich meiner selbst zu schämen brauche, nichts, was so »schlimm« ist, dass ich mich nicht traue, es auch auszusprechen. Diese Erfahrungen sind in Wahrheit eine Bereicherung für mich selbst. Und wer nun doch glaubt, er »muss« mit Steinen (Justiz) nach mir werfen, ich reiche dir sogar durch meine Offenheit selbst den Stein dazu. Bedenke dabei, auch DU sitzt in deinem eigenen »Glashaus« und dieser Stein kommt wie ein Bumerang zu dir zurück. Keiner von uns ist ein »unbeschriebenes Blatt«, wir alle sind hier, weil jeder Einzelne von uns noch etwas mit sich trägt, und zwar aus vorangegangenen Inkarnationen. Keiner von uns ist mit einer blütenweißen Weste hier; wenn du das glaubst, lebst du eine Illusion. Zeit zum Aufwachen. Alle schreien nach der Wahrheit und der Gerechtigkeit, aber sehr viele nicht nach der eigenen (unbewusst schon), und mit der beginnt es nun aber mal. Die eigene Wahrheit anzuschauen und sich ihr zu stellen, tut auch kein bisschen weh. Im Gegenteil, sich diese bewusst anzusehen macht sehr glücklich, weil es befreit und dazu verhilft, sich selbst zu erkennen. Auf deiner Reise zu dir selbst wirst du immer wieder mit deiner eigenen Wahrheit konfrontiert. Das so lange, bis du sie in Liebe annimmst, dich selbst
damit bedingungslos annimmst. Sie wird dein ständiger Begleiter auf deiner Reise zu dir selbst sein. Ein sehr
angenehmer und sehr schöner noch dazu. Letztendlich ist es die eigene Wahrheit, die dich deiner selbst bewusst
werden lässt. Bist du dazu bereit, dich selbst anzunehmen, dann bist du auf deiner Reise zu dir selbst wahrlich ein gutes Stück vorangekommen. Und über dieser Wahrheit steht eine noch weitaus höhere Wahrheit. Aber ich gebe diese nicht preis, es obliegt jedem selbst, diese Wahrheit – ich bezeichne sie als universelle Wahrheit – zu erkennen. Die Antwort darauf ist bereits in diesem Buch enthalten. Sei achtsam und du wirst sie finden.


Für manche von euch mag das nach »Selbsttherapie« klingen, für andere nach der »Heilung des Inneren Kindes« oder danach, sich seine »Schattenanteile« anzuschauen. Dies ist auch sicherlich alles richtig so empfunden. Dennoch ist es für mich eher eine sehr tiefe Reinigung bis in meinen innersten Kern, ein Aufräumen, ein Loslassen, um Raum zu schaffen für mich selbst. Es ist für mich ein sehr wichtiger Teil in meinem Bewusst-Sein-Werden. Alles kann aufgelöst werden. Hier ist für mich noch eine sehr wichtige Selbsterkenntnis enthalten: dass ich mich nur durch diese eigene Erfahrung des Vergebens und des Verzeihens von einer großen Last befreit habe und meine Bestimmung als
Lichtarbeiter erfüllen kann. Vorangehen und vorweggehen. Damit setze ich akribisch meinen Seelenplan um. Der, wie zu erkennen ist, unter anderem auch meine Bestimmung enthält. Dieser Seelenplan existiert für jeden von uns, auch wenn viele noch daran zweifeln. Meine Schwester Lydia sagte vor ein paar Jahren zu mir, dass wir in unserer Kindheit durch solche und noch andere Erfahrungen »geschmiedet« worden sind und dann von den weiteren Erlebnissen im Verlauf unseres Lebens »gehärtet« wurden. Nach all den Jahren und seit ich unterwegs bin, sehe ich das alles mit anderen Augen. Ich empfinde all diese Erlebnisse, Lektionen und Erfahrungen eher als eine Vorbereitung auf meine
eigene Reise zu mir selbst und ich habe mich auch zu keinem Zeitpunkt davon entmutigen lassen. Mit Bestimmtheit
haben mich diese und all die anderen Erfahrungen reifen und wachsen lassen und erfahrungsreicher gemacht. Dafür bin ich schließlich wieder hierauf der Erde inkarniert.


Mein sehr guter Freund Michael war der Erste, der mein Manuskript gelesen hat, und eine seiner Anmerkungen dazu  war, dass ich ganz schön viel mitgemacht habe. Stimmt, aber ich selbst bezeichne dies doch eher als  Lebenserfahrungen, die ich gesammelt habe. Die, die ja letztendlich erst durch mein Mitwirken (Mitmachen)
so möglich waren. Zu allem gehören immer zwei. So empfinde ich das Bewusst-Sein-Werden:

 

»Ich vergab mir selbst,
damit ich anderen helfen kann zu vergeben.
Ich erleichtere meine Last, damit andere
die ihre verändern können.
Ich lebe für die Wahrheit.« *

* Aus einer Rede Charlie Chaplins an seinem 70. Geburtstag am 16.04.1959

 22. Die eigenen "Dämonen"

Es gibt Menschen unter uns, und solchen bin ich schon begegnet, die sich von Dämonen verfolgt fühlen. Die permanent diese negativen Energien um sich herum wahrnehmen, die ihnen sogar nachts den Schlaf rauben, und deshalb auch immer wieder den Wohnort wechseln. Das ist aber eher ein vor sich selbst Davonlaufen, und dazu dienen diese »Dämonen« als Vorwand. Es weist zusätzlich darauf hin, dass sie noch nicht bei sich selbst angelangt sind. Sie sind von innerer Rast- und Ruhelosigkeit getrieben, von der Suche nach sich selbst. Genau davon werden sie vom eigenen Ego, ihrem eigenen Dämon abgehalten. In Wahrheit sind nicht sie auf der Flucht, sondern ihr Dämon, dem es bereits dämmert, dass seine Zeit abläuft: dadurch, dass sich diese Menschen immer öfter ihres wahren Selbst bewusst werden. In vielen Fällen zieht es diese »Verfolgten« auffällig oft an den Ursprungs(Wohn)ort zurück, weil es dort noch etwas zu erledigen und aufzulösen gilt. Nur sind sie sich wiederum nicht bewusst, warum es sie dort wieder hinzieht (sie wieder dorthin ziehen).

Es hat einen weiteren plausiblen Grund, warum diese negativen Energien vorhanden sind, denn nichts geschieht ohne Grund und Ursache. Manche von diesen Menschen bekennen sich zum Beispiel dazu, dass sie fremdenfeindlich sind und gar Gefühle der Wut und des Hasses, aus verschiedenen Gründen, für das andere Geschlecht empfinden und in allem immerzu nur das Negative sehen. Empfindet zum Beispiel eine Frau so für das männliche Geschlecht, dann lehnt sie in Wahrheit ihren eigenen männlichen Aspekt, das Christus-Bewusstsein, ab. Sie lebt stattdessen das Diabolische Bewusstsein (den weiblichen Aspekt) stärker aus. Das ist einer der Gründe dafür, dass manche Männer und Frauen in Wirklichkeit mit dem anderen Geschlecht auf Kriegsfuß stehen. Zuweilen gar davon sprechen, sich bloß nicht auf das Schlachtfeld des anderen zu begeben! Mir ist bis heute nicht bewusst, dass wir Männer und ihr Frauen uns im Krieg gegeneinander befinden. Hierbei geht es um eine Annahme beider Aspekte, darum, sie in Einklang zu bringen. Denn Bewusst-Sein strebt immer die Harmonie und die Einheit an.


Was mich erstaunt, ist die Tatsache, dass manche von diesen »Verfolgten« sich für wach, bewusst und besonders
spirituell halten und dementsprechend auch auftreten. Sich zuweilen selbst als »Spiritueller Lehrer und Lebensberater« bezeichnen. Wenn dies alles so zuträfe, wäre diesen Menschen dann selbst nicht völlig bewusst, dass diese Dämonen im Außen ihre eigene Kreation sind? Negative Gefühle und Gedanken ziehen nun mal Gleiches im Außen an. Gleiches zieht Gleiches an und wird dadurch verstärkt. Sie sind letztendlich hinter sich selbst her, so wie die Katze, die ihren eigenen Schwanz jagt. Diese »Verfolgungsjagd« ein Ende finden zu lassen, beginnt damit, seine Gefühle und Gedanken zu verändern. Vom Negativen hin zum Positiven. Vor allem den wahren Grund zu erkennen, warum diese negativen Energien selbst kreiert werden. Welche Botschaften und Lektionen sind darin für denjenigen
enthalten? Wer oder was hat so viel Macht über dich, dass du diese negativen Gefühle kreierst, wenn nicht
dein Ego, dein eigener Dämon?


Es sind, wenn überhaupt jemand hinter dir her ist, die eigenen Dämonen. Wäre es statt einer Flucht nicht sinnvoller, sich seinen Dämonen zu stellen und diese ein für alle Mal loszuwerden? Niemand kann vor sich selbst davonlaufen, es war und ist auch weiterhin keine Option und zudem äußerst energieaufwendig und kräftezehrend. Also stelle dich selbst deinem Dämon (Ego). Auch ich selbst als Lichtarbeiter stelle mich Tag für Tag meinem Ego und setze mich mit ihm auseinander, so lange, bis es vollständig gewichen ist. Dein Weglaufen zeigt des Weiteren, dass dein Ego noch sehr ausgeprägt ist und starke Kontrolle auf dich ausübt. Genau das gilt es zu erkennen.


Aber auch das Ego enthält, wie alles andere auch, etwas Positives. Denn ohne es wären all deine Erfahrungen, ob nun positive oder negative, gar nicht möglich. Nun ist es aber an der Zeit für dein Ego zu weichen. Jetzt, wo du dich zunehmend auf deine eigene Reise zu dir selbst begibst, lässt du das Ego mehr und mehr gehen und schaffst damit Raum für dich selbst. Du nimmst deinen so wiedererlangten Raum als Bewusst-Sein wieder ein. Das Ego selbst hat aber aus meiner Sicht eine sehr große »Schwachstelle« und ihrer wird sich auch von außen ständig bedient. Es ist von außen sehr leicht manipulierbar, im Gegensatz zum Bewusst-Sein. Zum Großteil wird aber auf das Ego im negativen Sinne, und das in vielen Hinsichten, Einfluss genommen, um zu verhindern dass sehr viele von uns, die sich gerade auf ihrer Reise zu sich selbst befinden, davon abzuhalten: aus reinen Macht- und wirtschaftlichen Interessen, aus purem
Egoismus.